Seid meiner Kindheit begleitet mich die Musik von Andreas Martin. Im zarten Alter von 8 Jahren war ich hin und weg, als ich ihn zum ersten Mal in der "ZDF-Hitparade" sah und hörte. Aus kindlicher Schwärmerei wurde mit der Zeit Begeisterung für seine Musik, der ich seitdem treu geblieben bin – nun schon seit über 40 Jahren.
In all diesen Jahren hat mich seine Stimme und seine Art, Gefühle in Musik zu übersetzen, immer wieder berührt und durch verschiedene Lebensphasen begleitet. Viele seiner Lieder sind für mich mit persönlichen Erinnerungen verbunden und haben über die Zeit nichts von ihrer Bedeutung verloren.
Auch wenn sich im Leben vieles verändert, bleibt seine Musik für mich ein beständiger Begleiter.
Besonders schön ist für mich, dass sein Sohn Alexander Martin die musikalische Geschichte seines Vaters nicht nur respektvoll weiterführt, sondern auf seine eigene Weise fortschreibt.

Musik hat auch in meinem Leben schon immer eine große Rolle gespielt. Heute beschränkt es sich auf's Hören! Die instrumentalen Ausflüge meiner Kindheit wiederum beschränkten sich auf die Blockflöte – nicht etwa, weil mir der Spaß am Musizieren fehlte, sondern eher wegen der damaligen Umstände.
Eigentlich hätte ich als Kind unglaublich gern Gitarre gelernt! Am fehlenden Willen lag es jedenfalls nicht. Aber als Linkshänderin und mit noch ein paar zusätzlichen Hürden, die wohl nicht so recht ins Bild passten, und dazu dann noch mit den für die ehemalige DDR offenbar nicht ganz passenden, respektive "falschen" musikalischen Vorbildern, waren meine Chancen an der Musikschule angenommen zu werden eher überschaubar. Oder sagen wir mal so: Meine Begeisterung für Musik war deutlich größer als die Begeisterung der Musikschule für mich.
Singen kann ich übrigens auch nicht wirklich. Deshalb halte ich mich bis heute an mein persönliches Motto: "Jeder kann dreistimmig singen – laut, falsch und mit Begeisterung!" Und genau diese Begeisterung für Musik ist mir bis heute geblieben.
